Fahrzeugkonzepte

Der Begriff "Elektromobilität" beschreibt allgemein Mobilitätsformen, die vollständig oder zumindest überwiegend durch Elektromotoren angetrieben werden. Gemeint ist heute in der Regel der Straßenverkehr. Die Straßen-, U- und S-Bahnen sowie der Fernverkehr der Bahn gehören aber strenggenommen ebenfalls zum Bereich der Elektromobilität. Die Bahnen sind mit einem jährlichen Stromverbrauch von 12 TWh heute sogar der wichtigste Elektromobilitätssektor in Deutschland.

Im Straßenverkehr gibt es eine Reihe von Fahrzeugkonzepten, die sich insbesondere durch den Grad ihrer Elektrifizierung unterscheiden. Die obige Grafik gibt hierzu eine Übersicht.

Der nationale Entwicklungsplan Elektromobilität der Bundesregierung versteht unter Elektromobilität sämtliche Antriebsformen, bei denen Fahrzeuge zumindest teilweise direkt mit elektrischem Strom aus dem Netz betankt werden. Dies gilt für ausschließlich batteriebetriebene Fahrzeuge ebenso wie für Fahrzeuge mit Range Extender sowie sogenannte Plugin-Hybrid-Fahrzeuge.

Gewöhnliche Hybridfahrzeuge hingegen beziehen den Strom für den elektrischen Fahranteil über einen internen Generator, der vom Verbrennungsmotor oder, im Falle der Rückgewinnung von Bremsenergie, durch die Bewegungsenergie des Fahrzeugs angetrieben wird. Bei Brennstoffzellenfahrzeugen tankt das Fahrzeug Wasserstoff und gewinnt daraus die Energie für den Elektromotor direkt an Bord. Beide Antriebsformen sind daher nicht Gegenstand des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität.

Weitere Informationen zu den Fahrzeugkonzepten finden Sie durch einen Klick auf den entsprechenden Bereich der Graphik oder über die folgenden Links: